Aktuelles Volleyball Damen

9. Februar 2016

Alle Neuigkeiten ab SAISON 2016/2017 erfahrt ihr, wenn ihr uns auf unserer Facebook-Seite besucht.

SAISON 2016/2017

12. Spieltag in Markkleeberg 01.04.2017

Es waren mit: Rowena, Rebekka, Kristin, Tina, Silky, Anja, Susi, Doreen, Luisa

Der letzte Spieltag führte uns nach Markkleberg. Da wir das Heimspiel mit 3:0 gewonnen hatten war ich sehr optimistisch, dass es uns auch Auswärts gelingen würde, einen gelungenen Abschluss hinzulegen.
Der 1. Satz begann durchaus vielversprechend. Es war ein ausgeglichener Satz und bis zum 18:18 waren beide Mannschaften gleich auf. Dann gelang es uns, wie schon öfters diese Saison, uns Punkt um Punkt abzusetzen und den Satz relativ klar für uns zu entscheiden. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht
wussten war, dass das unser Saison Abschluss war. Es folgten Satz 2, 3 und 4. Das was da folgte, möchte ich jetzt nicht weiter ausführen. Ich hülle mal ganz dezent den Mantel des Schweigens über diese Sätze. Ich denke, wenn ich sage, es ging nichts mehr, aber auch gar nichts, ist alles gesagt. Somit ging unser letztes Auswärtsspiel leider mit 3:1 verloren.

Rückblick:
Ich schreibe mal ein zwei Dinge, wie ich sie aus meiner Sicht sehe. Es war eine tolle Saison und mir hat jeder einzelne Spieltag viel Spaß gemacht. Ich bin eigentlich ein sehr optimistischer Mensch, aber das wir 8 Spiele gewinnen, hätte ich vor der Saison nicht geglaubt. Das ist einfach nur TOLL. Auch über
den 2. Platz in der inoffizellen Heimspiel Tabelle freue ich mich. Das bedeutet aber auch, dass wir Auswärts Potential nach oben haben.
Noch ein Wort zum Training. Die Beteiligung hätte hier und da etwas besser sein können, aber im
Großen und Ganzen fand ich das Training gut. Hier haben auch unsere jungen Mädels einen großen Anteil dran. Ihre Trainingsbeteiligung hat es uns des öfteren ermöglicht das Training durchzuführen. Über die Entwicklung der Mädel freue ich mich sehr. Dafür gilt mein Dank Rico. Ich möchte mich auch
bei Luisa bedanken die sich ganz toll einbringt.

Ausblick:
Wir werden eine Saisonabschlussfeier durchführen. Rebekka hatte uns ja schon mehrmals eingeladen, was aber nie geklappt hat. Deshalb werden wir unsere Klassenerhalt-Feier bei ihr durch führen. Rebekka wird hierzu in Kürze 2 Termine in die Gruppe stellen. Den Termin, an dem die Meisten können, nehmen wir. Ich hoffe auf eine tolle Beteiligung. Bis ca. Mitte Mai ( je nach Wetterlage ) lasse ich das Training noch im Kalender. Je nachdem, wie viele kommen, werden wir das Training durchführen. Dann machen wir eine Sommerpause. Die nächsten 2 Freitage ist kein Training. Bitte schreibt euch rechtzeitig in den Kalender ein.

LG euer Trainer

Thomas Kroschk

 

11. Spieltag in Freiberg 11.03. 2017

Es spielten mit: Rowena, Rebekka, Kristin, Katja, Silky, Anja, Susi, Doreen, Tina, Luisa

Mit dem Spiel in Freiberg hatten wir die große Chance, uns den Klassenerhalt zu sichern. Bei einer Niederlage hätte es sein können, dass wir bis zum letzten Spieltag hätten zittern müssen. Mit dieser Anspannung im Gepäck reisten wir an.
Das erste Spiel des Tages ging über 5 Gewinnsätze und somit mussten wir lange auf unseren Auftritt warten. Leider löste sich die Anspannung nicht gleich mit Beginn des ersten Satzes. Wir rannten von Anfang an einem Rückstand hinterher. Zum Glück wurden wir mit zunehmender Spieldauer immer stärker. Beim Spielstand von 18:14 gegen uns drehten wir das Spiel. Nach 25 min hatten wir es geschafft Freiberg den 1. Satz abzunehmen. Der Grundstein war gelegt. Der 2. Satz verlief ausgeglichen keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, und so war es, wie bereits im 1.Satz, ein Nervenspiel. Doch auch im 2. Satz hatten wir das bessere Ende auf unserer Seite. Der Satz endete nach 26 min 25:23 für uns. Wir packten auf unseren Grundstein noch einen drauf und hatten schon mal 1 Punkt sicher. Da wir ja alle wussten, was im 3.Satz passiert, wenn man 2:0 führt, versuchten wir uns nochmal richtig zu motivieren. Die ersten beiden Punkte gingen aber gleich voll daneben. Ich lies es mir nicht nehmen bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine Auszeit zu nehmen. Die Auszeit hatte Erfolg und es entwickelte sich ein ausgeglichener und spannender Satz. Diesmal hatte aber Freiberg nach 23 min das bessere Ende auf seiner Seite ( 25:23 ). Der 4.Satz war an Spannung kaum noch zu überbieten. Er endete nach 32 min 29:27 für Freiberg. Zu diesem Satz möchte ich noch sagen, dass Silky zweimal im Angriff den gegnerischen Block so getroffen hat, dass denen heute noch die Hand weh tut. Aber leider zählen nicht die Punkte die man macht, sondern die, die der Schiri gibt. Dazu kommt noch, dass Rebekka beim
Matchball für uns, einen fantastischen Aufschlag auf den Boden bringt, aber auch hier hatten wir wieder das selbe Problem, ein Punkt ist es erst, wenn der Schiri ihn gibt. Trotzdem haben das Silky und Rebekka klasse gemacht. Mehr kann und will ich dazu nicht sagen, mir fehlen da einfach die richtigen Worte und die Worte die mir einfallen, möchte ich nicht schreiben. Nun musste, wie bereits in den letzten 5 Spielen, der 5. Satz her. Da wir von den letzten 5 Spielen 4 im 5.Satz gewonnen hatten, war ich zuversichtlich, dass wir es auch heute schaffen, uns den ersehnten 2.Punkt zu holen. Der Satz begann gut für uns, aus einer kleinen Führung heraus konnten wir das Spiel kontrollieren. Aber dem Trainer zu liebe habt ihr es dann nochmal richtig spannend gemacht, sodass wir bis zu Schluss um den Sieg bangen mussten. Wir verwerteten dann nach 2h 15min, beim Spielstand von 14:13, endlich den Matchball so, dass ihn auch der Schiri geben musste. Toll gekämpft.

Fazit: An unserer Konstanz müssen noch arbeiten. Wir müssen Führungen sicherer nach Hause spielen.
In diesem Auswärtsspiel war unsere Einstellung und Körpersprache deutlich, besser als in manch anderem.
Noch etwas Statistik:
– die letzten 6 Spiele gingen alle über 5 Sätze,  davon haben wir 5 gewonnen
– wir haben gegen jede Mannschaft ( außer Burgstädt ) mindestens 1 mal gewonnen
– eine Heimspieltabelle mache ich euch nach dem letzten Spieltag, aber glaubt mir, die sieht gut aus
Schlusswort: ich bin gespannt was Silky für ihre Auszeichnung ( wertvollste Spielerin ) ausgibt.
LG euer Trainer

Thomas Kroschk

 

10. Spieltag – Heimspiel gegen Reudnitz und L.E. Volleys 04.03.2017

Es spielten mit: Rowena, Rebekka, Kristin, Katja, Silky, Anja, Susi, Doreen, Luisa

1. Spiel gegen Reudnitz:
Leider begann das Spiel nicht so, wie wir alle gehofft hatten. Reudnitz setzte uns von Anfang an unter Druck und wir verstanden es nicht, über den Kampf ins Spiel zu finden. Es dauerte eine ganze Weile, bis auch der Letzte begriffen hatte, dass wir an diese Tag nichts geschenkt bekommen würden. Reudnitz
reichte der Vorsprung, den sie sich Mitte des Satzes erspielt hatten, aus, um den 1. Satz mit 25:17 für sich zu entscheiden. Mit stark verbesserter Einstellung und einer großen Portion Siegeswillen spielten wir im 2.Satz wie ausgewechselt und nach nur 15 min hatten wir Reudnitz mit 25:12 regelrecht vom Parkett gefegt. Nach diesem Satz hatte ich die Hoffnung, dass das so weitergeht. Leider war das nicht der Fall. Die Überlegenheit aus den 2. Satz war dahin und somit entwickelte sich ein, bis zum Schluss, spannender Satz. Reudnitz entschied ihn 25:22 für sich. Aber, wie bereits nach dem 1.Satz verstanden wir es, uns zu steigern. Ich denke, man kann sagen, es folgte einer unserer besten Sätze. Mit einer fast fehlerlosen Leistung brauchten wir gerade mal 14 min ( incl.2 Auszeiten ) um Reudnitz mit 25:08 abzuschießen. Abschuss, Abschuss, Abschuss! Im nun 5. Satz schafften wir es von Anfang an, die Konzentration hoch zu halten und uns einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Es war ein ausgeglichener und spannender Satz. Ein kleiner Vorsprung machte uns das Spielen etwas leichter. Wir hätten den Satz eigentlich sicher nach Hause spielen können, aber kleine Fehler und Unachtsamkeiten brachten dann doch zum Schluss eine gehörige Portion Spannung ins Spiel. Ich vermute mal, das habt ihr für mich gemacht. Beim Spielstand von 14:12 und nach 1h 37min war es dann aber soweit, wir verwandelten unseren 1. Matchball. Sieg!
Fazit:Wir haben streckenweise tollen Volleyball gespielt. Leider haben wir es nicht geschafft, das ganze Spiel auf diesem Niveau zu spielen.

2. Spiel gegen L.E. Volleys:
Der erste Satz begann besser als der gegen Reudnitz. Obwohl wir das 1. Spiel in den Knochen hatten konnten wir mit den jungen Leipziger Mädels kämpferisch mithalten. Dazu kam unser großer Vorteil,der uns ein Angriffs Plus verschaffte, uns gelang es immer wieder einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Jetzt hatten wir 2 mal die Chance, nachdem wir den Ball unter Kontrolle hatten, den 1. Satz für uns zu entscheiden. Wer aber solche Gelegenheiten auslässt, muss sich in dieser Klasse nicht wundern, wenn es kein 3. Chance gibt. Somit kam es wie es kommen musste, wir hatte den 1. Satz nach 28min regelrecht
verschenkt( 26:28 ). Der 2. Satz war ein Satz zum Vergessen. Leipzig gab uns den Ball und wir machten den Punkt, aber leider meistens für Leipzig. Ich habe selten in einem Satz so viele unnötige und vermeidbare Fehler gesehen. Man möchte kaum glauben, dass der 4. Satz gegen Reudnitz (super gespielt) und dieser Satz an ein und dem selben Tag von uns gespielt wurde ( 19:25 ). Nach diesem Satz lassen sich auch die nun folgenden 3 Sätze schwer erklären. Obwohl wir nun bereits 7 Sätze gespielt hatten und die Erschöpfung jedem anzusehen war, packten wir nochmal alles aus, was wir hatten. Und das war nicht wenig. Ich glaube Leipzig ist es, von dem Moment an, nicht mehr gelungen in Führung zu gehen. Voller Erschöpfung und Siegeswillen begannen wir uns zurück ins Spiel zu kämpfen. Wir brauchten noch 55 min um den 2:0 Rückstand aufzuholen und Leipzig niederzuringen. Es war auch sehr schön, dass ihr dieses mal im 5 Satz darauf verzichtet habt, nochmal Spannung aufkommen zu lassen. Nach 108 min Spielzeit verwandelten wir unseren 2. Matchball zum 15:08. Sieg!
Fazit: siehe 1. Spiel

Gesamt Fazit:
Es wäre schön, wenn wir nun auch Auswärts mal mit so einer Einstellung auftreten würden.
Randbemerkung: Egal was jetzt noch kommt, wir können sagen, dass wir gegen jede Mannschaft mindestens 1. Punkt geholt haben.
Mädels das war toll. Es hat mir mit euch an diesem Nachmittag sehr viel Spaß gemacht.
LG euer Trainer

Thomas Kroschk

 

4. Spieltag:  Heimspiel gegen Schildau und Mauersberg 19.11.2016

Es waren dabei: Katja, Kristin, Silky, Rebekka, Anja, Susi, Doreen, Rowena, Claudi, Tina und Conny

1.Spiel gegen Schildau:
Wie so oft in dieser Saison brauchten wir einige Zeit um ins Spiel zu kommen. Der 1.Satz war an diesem Tag unser schwächster Satz. Kleine Fehler, eine Spiel Unterbrechung, wegen einer Verletzung einer Schildauer Spielerin und etwas Nervosität trugen nicht dazu bei, dass wir in Fahrt kamen. Und damit stand es 1:0 für Schildau. Alles das, was wir im 1. Satz nur angedeutet hatten, setzten wir in den restlichen 3. Sätzen um. In diesen Sätzen waren wir Schildau immer einen Schritt voraus. Alles was wir im Reudnitz Spiel vermissen ließen, klappte gegen Schildau gut. Frei im Kopf und mit guter Leistung spielten wir die 3 Punkte ganz sicher nach Hause.

2. Spiel gegen Mauersberg:
Mit Mauersberg wartete nicht nur eine Mannschaft auf uns die schon mal Regionalliga gespielt hat, sondern auch eine Mannschaft die wir seit Jahren kennen. Hoch motiviert und mit viel Einsatz gelang es uns in den ersten beiden Sätzen einen Vorsprung zu erarbeiten und diesen sicher nach Hause zu spielen.
Nun folgte der 3 Satz. Es sollte unser stärkster Satz an diesem Tag werden. Mauersberg spielte sicher und stärker als in den ersten beiden Sätzen. Von Anfang an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften griffen Stark an und verteidigten alles, was möglich war. Alle neutralen
Zuschauer sahen ein tolles Spiel. Für alle anderen war es ein Krimi auf hohen Niveau. Beim Spielstand von 23:20, für Mauersberg, drohte das Spiel zu kippen. Aber gerade in dieser Phase wurden die härtesten und schönsten Ballwechsel ausgekämpft. Aus meiner Sicht sah es so aus, als ob jeder Einzelne
für sich beschlossen hatte, lieber in diesem Satz nochmal alles zu investieren, als sich auf einen 4 Satz einzulassen. Und dieser Kampf sollte, nach abgewehrten Satz- und Matschbällen auf beiden Seiten, belohnt werden. Mit 31:29 gelang es uns den Satz und das Spiel für uns zu entscheiden.

Es war ein gelungener Spieltag, an dem wir mit 6 Punkten belohnt wurden. Das war Klasse Mädels. Toller Spieltag tolle Leistung.
Fazit: Ich hab mir für euch den Arsch aufgerissen und ihr habt toll gespielt.
Schlusswort: Nachdem das Spiel vorbei war kam unser treuester Fan zu mir und hat euch in
den höchsten Tönen gelobt. Bevor er gegangen ist meinte er noch Zitat:
„Bei den Dresdner Mädels sieht es auch nicht anders aus.“

Euer Trainer

Thomas Kroschk

 

3. Spieltag in Reudnitz 12.11.2016

Leider konnten wir an diesem Spieltag nur mit 7 Spielerinnen anreisen. Wir trafen auf eine Mannschaft, die wir noch nicht kannten. Schon beim Einschlagen wurde uns klar, dass es nicht einfach werden würde. Die Damen aus Reudnitz hatten schon reichlich Spielerfahrung (und genau soviel Kinder
wie wir ) und wussten genau, was sie taten. An diesem Tag brauchten wir einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Im 1. und 2. Satz machten wir zu viele Eigenfehler. Auf allen Ebenen ( Aufschlag,Annahme, Angriff ) des Spieles waren wir nicht sicher genug, um Reudnitz in Verlegenheit zu bringen. Das
sollte sich im 3. und 4. Satz aber ändern. Wir machten immer noch unnötige Fehler, aber über eine gute kämpferische Leistung gelang es uns, Reudnitz immer mehr unter Druck zu setzen. Und das sollte sich am Ende des 3.Satzes auch in Zahlen widerspiegeln. Wir verkürzen auf 2:1. Der 4.Satz war mehr
Kampf als Spiel, aber es reichte um Reudnitz an den Rand eines Punktverlustes zu bringen. Leider konnten wir eine 22:21 Führung nicht zum 2:2 Ausgleich nutzen. Der Kampf allein reichte leider nicht aus, um in Reudnitz zu Punkten. Es war einfach nicht unser Tag. Wir haben zu verkrampft gespielt und hatten den Kopf nicht frei.

Thomas Kroschk

 

2. Spieltag:  Heimspiel gegen Markkleeberg und Freiberg – 29.10.2016

Nach 5 wöchiger Pause war es nun soweit, unser erstes Heimspiel in der Sachsenklasse stand vor der Tür. Gegen beide Mannschaften hatten wir noch nie gespielt. Mit viel Optimismus und Selbstvertrauen stellten wir uns diesen Aufgaben.
Es waren dabei: Claudi, Tina, Katja, Rowi, Kristin, Doreen, Rebekka, Silky und Anja.
Conny konnte leider nicht mitspielen sie hatte sich an der Schulter verletzt.

Im ersten Spiel wartete Markkleberg auf uns.
Der erste Satz war von Anfang an sehr umkämpft, keine der beiden Mannschaften konnte sich einen größeren Vorsprung erarbeiten. Wobei wir meist mit 2 bis 3 Punkten im Hintertreffen lagen. Erst beim 23:23 gelang uns der Ausgleich. Der enge Punktestand gibt auch die Spannung wieder, die in diesem Satz lag. Viele schöne und auch lange Ballwechsel machten diesen Satz zu einem echten Krimi. Beim Spielstand von 24:23 für uns war es dann Doreen, die mit einem Ass den Satz beendete. Die beiden folgenden Sätze sollten von unserer Seite her etwas entspannter ablaufen. Uns gelang es in beiden Sätzen aus einer sicheren Führung heraus das Spiel zu kontrollieren. Mit 25:18 ; 25:16 hatten wir nach einer reichlichen Stunde die ersten 3 Punkte eingefahren. Auch wenn der Punktestand relativ klar aussieht, mussten wir uns dennoch jeden Punkt hart erarbeiten. Wir bekamen nichts geschenkt. Das Spiel war kräftezehrender als der Punktestand es erahnen lässt. Es wäre schön, wenn wir mit der Kraft und Stärke jedes Spiel bestreiten könnten.

Im zweiten Spiel trafen wir auf Freiberg.
Leider brauchten wir den ersten Satz um wieder in Schwung zu kommen. Wir konnten leider nicht an die gute Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen. Bereits nach kürzester Zeit hatten wir den ersten Satz mit 25:13 regelrecht vergeigt. Das einzig Gute an dem Satz war, dass wir zum Ende des Satzes die Müdig- keit etwas abschütteln konnten. Das sollte sich in Satz 2 und 3 auszahlen. Mit verbesserter Leistung konnten wir die Sätze mit 25:17,20 für uns entscheiden. Im 4. Satz hätten wir den Sack zumachen müssen. Aber leider kam es anderes. Die sechs Sätze die wir bereits gespielt hatten machten sich jetzt stark bemerkbar. Mit guten Aufschlägen brachten es die Freiberger Mädels immer wieder fertig, uns vor Probleme zu stellen. Und so kam es, dass wir im Satz 4 und 5 ständig einem Rückstand hinterher rennen mussten. Allerdings, wie rennen war keinem mehr. Der Unterschied zum ersten Spiel war, dass uns einfach die Kraft fehlte, um die Sätze zu drehen. Und so endete Satz 4 ( 22:25 ) und Satz 5 ( 13:15 ).

Fazit:
4 Punkte aus dem 1. Heimspiel ist durchaus O.K. Spielerisch konnten wir mit 2 Mannschaften mithalten, die schon einige Jahre Sachsenklasse spielen. Wenn wir uns konditionell noch etwas verbessern, brauchen wir, auch vor dem 2. Spiel an einem Heimspieltag, keine Angst haben. Wir haben vorn eine schöne Wand beim Blocken. Und unsere Angreifer haben eine ordentliche Durchschlagskraft bewiesen. Ich kann nur noch eins sagen, ich freue mich auf die nächsten Spiele.

Euer Trainer

Thomas Kroschk

 

1. Spieltag in Burgstädt – 25.09.2016

Voller Vorfreude warteten wir alle auf den Saisonauftakt. Dies war auch im Training in den vergangenen Wochen zu spüren. Die Herren hatten den ersten Spieltag schon hinter sich und unsere Mädels haben das erste Spiel in ihrer beginnenden Volleyball-Karriere beim CPSV III gewonnen. Für alle war es das erste Punktspiel überhaupt. Toll gemacht, Mädels. Der Umstand, dass wir eine Jugendmannschaft haben, ist ausschließlich dem unermüdlichen Einsatz von Tina und Rico zu verdanken. Das habt ihr klasse gemacht. Auch Anja gebührt ein großes Lob. Sie hat die ganz neu dazugekommenen Mädels übernommen.

Nun sollte die Saison auch für uns beginnen. Als Aufsteiger ist natürlich unser Ziel KLASSENERHALT. Personell ergaben sich einige Veränderungen, Chrissi hat uns Richtung Zschopau verlassen, wo wir ihr natürlich viel Erfolg wünschen. Tina gönnt sich eine Babypause. Liebe Tina, wir wünschen dir, dass alles gut verläuft und uns wünsche ich, dass du uns schnell wieder zur Verfügung stehst. Wieder neu dazugekommen sind (nach Babypause) Rowi und Claudi. Daraus folgt natürlich, dass auch neue Fans (z. B. der kleine Mann mit Ohrenschützern) dazugekommen sind. Wir hoffen und wünschen uns alle, dass ihr so viele Spiele wie möglich mitmachen könnt. Besonders erfreulich ist, dass mit Doreen plötzlich eine große Verstärkung den Weg zu uns gefunden hat.

Nachwuchs-Fan

Nachwuchs-Fan

So reisten wir zum 1. Spieltag an: Claudi, Katja, Rowi, Tina, Anja, Conny, Susi, Kristin, Silky, Rebekka.

Im 1. Spiel übernahmen wir das Schiedsgericht. Es endete 3:0 für Burgstädt. Die Freiberger, die in diesem Spiel den Kürzeren zogen, werden im nächsten Heimspiel unser Gegner sein. Zu erwähnen wäre noch, Burgstädts Nr.7 saß auf der Bank und durfte nur kurz vor Ende des Spieles den Sack zu machen.

Im 2. Spiel traf nun der Aufstiegsanwärter auf den Aufsteiger. Damit waren die Rollen schon mal klar verteilt. Im gesamten Spiel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem wir versuchten, die Angriffe von Nr. 7 in den Griff zu bekommen. Dies gelang uns auch ab und zu, aber ihre Durchschlagskraft konnten wir leider nicht ausgleichen. Dazu kam, dass wir in allen Sätzen zu lange gebraucht haben, um einen Wechsel zu erzwingen. Kleine Vorsprünge hatten wir schnell wieder verspielt. Burgstädt spielte einen druckvollen Angriffsvolleyball und stellte uns öfters vor Probleme. Wobei unsere Leistung an diesem Tag alles andere als schlecht war. Wir haben versucht zu verteidigen was möglich war, was auch die eine oder andere „Wunde“ nach sich zog. Auch unser Block stand durchaus gut, wir waren an vielen Bällen dran und haben auch schöne Blockpunkte gemacht. Der Aufschlag und Angriff konnte sich auch durchaus sehen lassen. Was uns am Ende eine Überraschung verpassen lies, waren einige unkonzentrierte Phasen. Wir hatten Situationen, bei denen wir mit 3 bis 4 Punkten vorn lagen und da haben wir es einfach versäumt nachzulegen. Was natürlich auch daran lag, dass man nur so gut spielt, wie es der Gegner zulässt. Und Burgstädt hat wie ein Aufstiegsanwärter gespielt.

Meine Meinung zu diesem Spiel: Es war ein gutes und faires Spiel auf ansprechendem Niveau mit vielen schönen Ballwechseln. Wir haben eine, als Aufsteiger, ordentliche Leistung abgegeben. Das Spiel hat mit Burgstädt einen verdienten Sieger gefunden. Wir können und sollten mit unserer Leistung zufrieden sein und optimistisch in die Zukunft schauen.
Burgstädt – Hormersdorf 3:0 (17, 22, 17)

Euer Trainer

Thomas Kroschk


SAISON 2015/2016                                                                                                                                           

11. Spieltag – 09.04.2016
Heimspiel gegen SSVC/Textima

Am Wochenende vor unserem entscheidenden Spieltag hatten wir uns wieder auf dem Rabenberg eingemietet. Diesmal konnten alle, die es geplant hatten, auch zu unserem Traditionausflug anreisen. Nur Rebekka hatte in ihrem Gebäck Antibiotika, sonst waren alle fit. Mit viel Spaß, Sport, Baden und geselligem Beisammensein verlebten wir ein schönes Wochenende. Die beiden Trainings vor unserem Heimspieltag verliefen gut, jeder konnte sich auf die bevorstehende Aufgabe vorbereiten. Die Schrecksekunde setzte am Freitagabend Miri, die umknickte. Es schien nicht so schlimm zu sein, aber an Spielen am Samstag war nicht mehr zu denken.

Zum 1. Spiel: in diesem wartete der SSVC auf uns. Es konnte sich jeder noch an den Abschuss erinnern. Dies sollte sich auf keinen Fall heute wiederholen. Konzentriert, aber etwas verhalten, begannen wir den ersten Satz. Wir brauchten ungefähr 10 min, um die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Den anfänglichen Rückstand holten wir schnell auf und übernahmen die Führung. Nach 20 min hatten wir den ersten Satz mit 25:20 sicher nach Hause gespielt. Die beiden anderen Sätze verliefen so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir spielten immer aus einer sicheren Führung heraus und kontrollierten das Spiel. Kleinere Fehler, die wir ab und zu einstreuten, konnten uns nichts anhaben, dafür waren wir einfach zu sicher an diesem Tag. Spätestens im 3. Satz, als wir dann auch noch bei der Feldverteidigung den Kopf einschalteten, war jedem klar, hier geht nichts mehr schief. Nach 1h und 4 min hatten wir es dann geschafft, 3:0 ( 20,17,21 ). Der Abschuss aus dem Hinspiel war vergessen.

Zum 2. Spiel: Alle wussten, dass uns nur noch ein Sieg vom Bezirksmeister und Aufstieg trennten. Aber mit Textima wartete ein durchaus ernst zu nehmender Gegner auf uns. Wir brauchten im Hinspiel viel Können und Glück, um nicht unter die Räder zu kommen, diese 3 Punkte in Chemnitz hingen des Öfteren an einem seidenen Faden. Desto überraschter waren alle, einschließlich uns, dass der 1. Satz ( zu 10 ) nur 15 min dauerte. So etwas hatten wir aber vor Kurzem ( in Harthau ) schon einmal erlebt, sind wir dann aber dennoch mit einem blauen Auge aus der Halle gegangen. Das sollte uns heute nicht passieren. Wir begannen konzentriert, konnten aber nicht verhindern, dass Textima immer besser ins Spiel kam. So entwickelte sich für die Zuschauer der wohl sehenswerteste Satz des Tages. Es folgte ein offener Schlagabtausch, der bis zur letzten Minute spannend bleiben sollte. Textima war in diesem Satz ein starker Gegner, aber ich würde sagen, wir haben auch den 2. Satz nach 26 min mit 25:23 verdient gewonnen. In diesem Satz lag wahrscheinlich auch der Knackpunkt für unseren letzten Satz an diesem Tag. Textima konnte nicht an die Leistung aus Satz zwei anknüpfen und wir spielten die Sache sicher nach Hause. 20 min später war es dann soweit 3:0 ( 10, 23, 17 ) für den Bezirksmeister.

Es bleibt nur noch zu sagen: Sachsenklasse, wir kommen. Das haben alle ganz ganz toll gemacht.Ich freue mich sehr auf die neue Saison mit euch.

Es waren dabei: Claudi, Conny, Rebekka, Katja, Susi, Tina, Kristin, Chrissi, Anja, Heike, Silky und Rowi

Fazit: das war eine tolle Saison. Wir haben zusammen gewonnen und verloren wir haben so manches schon verloren geglaubte Spiel noch gedreht und wir stehen am Ende der Saison ganz oben und das ist TOLL.
Noch ein wenig Statistik: Wir haben zu Haus nur 4 Sätze und 1 Punkt abgegeben. Ich denke, da kann man schon von einer gewissen Heimstärke sprechen. In Sachsen gibt es 230 Damenmannschaften die auf Punktejagd gehen. Da sind aber die Hobby-Mannschaften und die, die nicht im SSVB sind, wie die, im Westerzgebirge, noch nicht einmal dabei. Und nun kommt’s: wir gehören unter die besten Vierzig. Das finde ich toll.

LG euer Trainer

Thomas Kroschk

Aufstieg 2016

 

10. Spieltag in Reiche./Göltzsch. – 19.03.2016
Da waren’s nur noch drei

Über die Woche vor unserem Auswärtsspiel gibt es nicht viel zu berichten. Wir hatten eine gute Trainingsbeteiligung und besonders am Freitag konnten wir unsauf unsere Auswärtsaufgabe vorbereiten.

Wir reisten an: Claudi, Susi, Silky, Chrissi, Tina, Kristin, Katja, Anja, Rebekka

Zum Spieltag: im ersten Spiel standen sich der VSV Reich./Göltz. und der FSV Reichenbach gegenüber. Diese Partie wurde vom ersten Moment an auf Derby-Niveau geführt. Vom VSV, den wir in unserem ersten Heimspiel mal ebenso im Vorbeigehen 3:0 besiegt hatten, war da nichts zu sehen. Durch eine kämpferisch starke Leistung verdiente sich der VSV einen klaren 3:0 Sieg. Was uns natürlich überraschte, denn damit hatte keiner wirklich gerechnet. Uns war nun bewusst, dass wir mit einem Dreier einen ganz großen Schritt Richtung Aufstieg machen konnten. Aber wir wussten auch, dass das nicht einfach werden würde.

Nun zu unserem Spiel: Der erste Satz begann nicht schlecht, wir erarbeiteten uns gleich eine kleine Führung, versäumten es aber, wie so oft in den letzten Spielen, diese auszubauen und den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Angetrieben von ihren Fans schaffte es der VSV immer wieder uns durch Linienschläge und gute Aufschläge so unter Druck zu setzen, dass wir es nicht schafften uns einen Vorsprung zu erarbeiten. So stand es dann eben 22:22 und wir mussten unsere unerschütterliche Nervenstärke wieder einmal unter Beweis stellen. Kurze Zeit später konnten wir dann unseren ersten Satzsieg feiern. Das Feiern hielt aber nur kurz an, denn nachdem ich meine Aufstellungszettel geholt hatte und die Seite gewechselt hatte war eine muntere Diskussion im Gange, die sich nicht so anhörte, als hätten wir gerade gewonnen. Ich weiß nicht wer damit angefangen hatte oder um was es so richtig ging ( ich will es auch gar nicht wissen ), aber das war nicht zweckdienlich und völlig überflüssig. Der zweite Satz begann, wie zu erwarten nach dieser Diskussion. Der VSV spielte frei auf. Wir versuchten dagegen zu halten. In diesem Satz rannten wir von Anfang an einem Rückstand hinterher. Dieser summierte sich dann bis auf 24:19 auf. Zum Ende des Satzes begannen wir dann, wieder besser zu werden und arbeiteten uns nochmal bis auf 24:23 heran. Konnten dann aber leider den 5. Satzball nicht abwehren. Vom Schwung, den wir am Ende des 2. Satzes hatten, konnten wir nichts mit in den dritten übernehmen. Nach ca. 10 min hatte sich der VSV bereits wieder eine 10:5 Führung erarbeitet. Aber Sätze zu drehen ist ja unsere Spezialität. Eine Auszeit später kamen wir dann immer besser ins Spiel und kämpften uns Punkt um Punkt heran. Wir glichen aus und schafften es, uns einen Vorsprung zu erarbeiten. Man kann sagen, dass wir uns den 25:19 Satzgewinn ehrlich verdient hatten. Denn auch die Touchpunkte, die der Gegner macht und der Schiri nicht sah, gaben wir ehrlich zu. Das fand auch meine volle Zustimmung. (Führung 2:1 ) Wer aber meinte, dass wir jetzt den Deckel drauf machten und den Gegner an die Wand spielten, sah sich getäuscht. Man kann sagen, wir haben den Start in den 4. Satz völlig verschlafen, man kann aber auch sagen wir wollten austesten, was wir für einen Rückstand aufholen können. Beim 18:12 für Reichenbach beschlossen wir dann anzufangen. Chrissi ging an den Aufschlag, was folgte, war nicht nur der Ausgleich, sondern 21:19 Führung. In den nächsten 7 min erfolgte ein offener Schlagabtausch, Spannung pur. Es war alles vertreten, tolle Angriffe, starke Feldverteidigung, verschlagene Matchbälle und abgewehrte Matchbälle. Nach 1h und 38 min, beim Stand von 27:26 für uns, sollte es aber dann soweit sein. Auswärtssieg, Auswärtssieg! Wir hatten unseren Dreier in der Tasche.

Fazit: Wir hatten an diesem Tag einen starken Gegner ( wozu sie an diesem Tag fähig waren, haben wir ja im ersten Spiel gesehen ) der es uns nicht leicht gemacht hat, aber in den entscheidenden Momenten waren wir hell wach und haben die wichtigen Punkte gemacht. Toll gemacht Mädels, ich weiß nicht, wie es euch am Sonntag früh gegangen ist, aber ich bin mit einem Lächeln aufgewacht.

LG euer Trainer

Thomas Kroschk

 

9. Spieltag in Harthau – 13.03.2016
Mit dem Rücken zur Wand

Zur Vorbereitung auf unsere noch ausstehenden Spiele hatten wir uns am Freitag vor unserem Auswärtsspiel Lichtenstein ( SL ) eingeladen. Zu diesem Trainingsspiel reiste Lichtenstein mit kompletter Mannschaft an. Es war ein sehr schöner Abend, an dem wir nicht einen Satz abgeben mussten. Nun kann man sagen, Lichtenstein hatte keinen guten Tag erwischt. Das mag vielleicht stimmen, meine Meinung dazu ist aber, wir haben gut und druckvoll gespielt und unseren Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Desweiteren bestätigt dieser Abend wieder einmal meine Aussage, dass der Sprung in die SK nicht so gravierend ist, wie der von der BK in die BL. Ich denke, dass bei uns in der BL mindestens 3 Mannschaften spielen, die auch locker in die SK passen würden. Toll gemacht Mädels.
Nun zum Spiel:
Sonntag früh mag nicht jedermanns Zeit sein. Aber es ließ sich nun mal nicht ändern, es war der einzige Termin, der in Frage kam. Und so mussten wir zu sehr früher Stunde die Reise nach Klaffenbach antreten. Zu meiner großen Freude machten alle einen relativ munteren Eindruck. Unsere Gegner aber bedauerlicherweise auch. Diese waren wahrscheinlich schon ab 8 Uhr in der Halle und hatten sich viel vorgenommen.
Im 1. Satz war aber noch nicht viel davon zu sehen. Wir begannen druckvoll und konzentriert. Harthau zeigte kaum Gegenwehr und hatte auch in diesem Satz eine unterirdische Aufschlagquote. So gingen wir mühelos mit 1:0 in Führung. Es war vielleicht etwas zu einfach. Der 2. Satz ging eigentlich nicht schlecht los, bis ca. 20 Punkte hatten wir immer einen kleinen Vorsprung, versäumten aber, diesen auszubauen. Das sollte sich rächen. Mit zwei, drei Unaufmerksamkeiten bauten wir Harthau auf. Plötzlich stand es 1:1. Ich vermute, keiner in der Halle hatte damit gerechnet. Wir am allerwenigsten. Über den 3. Satz gibt es nicht viel zu sagen, wir befanden uns in einer Art Schockstarre und Harthau zeigte uns, was sie sich vorgenommen hatten und was sie können. Abschuss Abschuss Abschuss Abschuss Abschuss. Der 4. Satz begann ähnlich wie Satz 3, aber der Unterschied war, je länger er dauerte, umso besser wurden wir. Beim 17:12 begannen wir uns dann zu erinnern, was wir können und unsere Schockstarre begann aufzutauen. Mit einem tollen Schlussspurt konnten wir diesen Satz noch drehen und zum 2:2 ausgleichen. Das Ende des Satzes war gut gespielt und sehr wichtig. Der 5. Satz begann so, wie man sich das wünscht. Wir waren von Anfang an in Führung und man kann sagen, wir hatten auch mal etwas Glück. So konnten wir einen Netzaufschlag von Harthau mit Hand und Knie abwehren. Da hatte Harthau etwas zu früh gejubelt. Silky brachte uns dann mit zwei Aufschlägen zum Matchball 14:10. Dieser ähnelte dem von Tina am vergangenen Wochenende, wie ein Ei dem anderen. Vergangene Woche dachte ich „24:20 – kein Thema!“, diese Woche hielt ich den Atem an und dachte „Bloß nicht nochmal so ein Zittersieg.“ Aber es kam genauso. Nach wenigen Minuten und einer Auszeit später befanden wir uns, beim Stand von 14:13, in einem munteren Ballwechsel, der weder von Harthau noch von uns im ersten Angriff verwertet werden konnte. Katja war es dann, die mit einem erlaufenen Baggerpass Chrissi so einsetzen konnte, dass wir zum Erfolg kamen. Sieg 15:13 und 3:2.
Wir haben zwar einen Punkt abgegeben, aber so wie das Spiel gelaufen ist, kann man nur sagen, wir haben 2 Punkte gewonnen. Somit haben wir uns alle Chancen offen gehalten. Wir sind die Nummer 1. Für die, die sich in der Tabelle nicht so auskennen, es zählen zuerst die Punkte und dann die gewonnenen Spiele und da sind wir vorn. Das bedeutet, wir müssen die restlichen Spiele nur so spielen wie Reichenbach.
Restprogramm Reichenbach:
A Reich./Göltz. und Harthau
H SSV Chemnitz und Oelsnitz
Restprogramm wir:
A Reich./Göltz. und SZB
H SSV Chemnitz und Textima
Wir hatten noch 5 schwere Spiele vor uns: da waren ’s nur noch vier.

Fazit: Streckenweise waren wir richtig gut, andererseits hat uns das Spiel wieder einmal gezeigt, dass wir keinen Gegner unterschätzen dürfen. Wenn wir die Gelegenheit haben, müssen wir konzentrierter bleiben und den Sack zu machen. Machen wir das am Ende des 2. Satzes wird es ein klares 3:0. Wir haben in letzter Zeit viel zusammen erreicht, wir haben seit September 2014 31 Spiele bestritten und nur 4 verloren. Es waren auch noch 2 Spiele mit 3:2 dabei. Wir müssen aber wachsam bleiben und konzentriert arbeiten. An dieser Stelle möchte ich ein altes Brünloser Sprichwort zitieren: Am Arsch wird die Gans fett und nicht am Hals. Vergesst das bitte nicht Mädels.
LG euer Trainer
es waren mit: Claudi, Katja, Chrissi, Tina, Anja, Kristin, Rebekka, Miri, Silky

Thomas Kroschk

 

8. Spieltag in Oelsnitz – 05.03.2016
Zu Gast beim SK Absteiger

Im Vorfeld dieser Partie gibt es zwei Dinge zu berichten.
Erstens freuen wir uns alle, dass Kristin den Weg zu uns gefunden hat. Ich weiß, dass sie ganz toll bei uns in die Mannschaft passt. Zweitens ist mir gestern imTraining bewusst geworden, was der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist. Der Unterschied besteht darin, Männer geben ehrlich zu, dass sie nicht zwei Dinge auf einmal machen können. Frauen bringen das auch nicht, aber sie denken, dass sie es können. Kurz zur Erklärung: Chrissi hatte ein wunderschönes Spiel vorgeschlagen ( 3 gewinnt ). Es bestand darin, dass 2 Mannschaften an der Grundlinie standen und der erste Spieler einen Laufweg zurücklegen musste, um in einem Viereck, das aus 9 Reifen bestand, einen Gegenstand abzulegen. Wer zuerst eine Dreier-Reihe gelegt hatte, hatte gewonnen. Also kurz gesagt, man musste rennen und dann sich beim Ablegen des Gegenstandes noch was überlegen. Was ich bei diesem Spiel zu sehen bekam war schon sehr interessant. Es wurden die Laufwege nicht beachtet, es wurden die Gegenstände in Richtung Reifen geworfen, in der Hoffnung, dass sie in einem liegen blieben und selbst das Ablegen der Gegenstände erfolgte oft planlos, hier konnte von Fuß-Kopf-Koordination keine Rede sein. Mädels, das soll aber keine Kritik sein, ich hätte es vermutlich auch nicht besser gemacht. Aber den Status, dass Frauen mehrere Dinge gleichzeitig machen können, habt ihr mit diesem Spiel widerlegt. Fazit, es gibt Frauen die das können und es gibt Männer die das können. Männer und Frauen sind eben doch nicht so verschieden wie es die Frauen gern hätten.
Nun zum Spieltag: Wir reisten zu 8 an. Katja, Tina, Rebekka, Chrissi, Susi, Miri, Anja und Silky. Der erste Satz begann nicht so wie wir es uns alle gewünscht hatten. Wir rannten von Anfang an einem Rückstand hinterher. So gaben wir Oelsnitz Sicherheit und brachten sie ins Spiel. Mit zunehmender Spieldauer kamen wir dann auch im Spiel an. Aber den hohen Rückstand aus der Anfangsphase konnten wir nicht mehr aufholen. Nach 22 min ging der erste Satz mit 25:22 nach Oelsnitz. Damit lagen wir, wie so oft in dieser Saison, mit 1:0 hinten. Denn Schwung vom Ende des ersten Satzes konnten wir glücklicherweise mit in die nächsten Sätze übernehmen. Nach nur wenigen Minuten im zweiten Satz stand es 8:1 für uns. Mit dieser sicheren Führung im Rücken spielten wir den zweiten Satz sicher nach Hause. Nach 21 min hatten wir mit 25:18 den Ausgleich erzielt. Im 3. Satz war Oelsnitz chancenlos, hier kam unsere Überlegenheit im Angriff so richtig zum Tragen. Ich nehme mal an, dass der Trainer von Oelsnitz das auch so gesehen hat, den er beschloss seine Auszeiten lieber mit nach Hause zu nehmen. Nach 18 min stand es 2:1 für uns ( 25:13 ). Der 4. Satz begann wie die Sätze vorher, wir führten und kontrollierten das Spiel. Mit einer sicheren Führung im Rücken näherten wir uns unaufhaltsam dem Matchball. Nach 22 min war es soweit, Tina schritt beim Spielstand von 24:19 zur Tat. Bis dahin fast fehlerlos am Aufschlag wusste eigentlich jeder, was gleich passieren würde. Aber es kam anders als gedacht. Der Aufschlag erreichte leider nur die Mitte des Netzes. Ich dachte, was soll’s, zu 20 kein Thema. Als dann aber noch eine Fehlannahme und ein verschlagener Angriff folgten, sah das schon etwas anders aus und mein Blutdruck stieg ( 24:22 ). Auch den nächsten Aufschlag konnten wir nicht so aufbauen und angreifen, dass ein Punkt daraus entstand. Oelsnitz hatte somit die Möglichkeit zum Gegenangriff. Dieser schlug nur Zentimeter neben unserer Seitenauslinie ein. Einige schauten etwas ungläubig zum Schiri, ob er auch wirklich aus war, aber er war aus und somit hatten wir nach 1h 22min unsere 3 Punkte in der Tasche.
Fazit: Wir haben nicht über die ganze Spielzeit unser volles Potential abgerufen. In den entscheidenden Momenten hatten wir aber das bessere Ende für uns. Es war sicherlich nach 4 Wochen Spielpause nicht unser bestes Spiel, aber wir haben es gewonnen und nur das zählt. Ich hatte euch gesagt, wir haben noch 6 Spiele vor uns in denen wir keinen Gegner unterschätzen dürfen. Heute sage ich euch da waren’s nur noch fünf.
LG euer Trainer

Thomas Kroschk

 

7. Spieltag in Chemnitz ( CPSV II ) – 06.02.2016

Es sollte ein toller Samstag werden. Mit dem CPSV II hatten wir es mit einer Jugendmannschaft zu tun, die auch noch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Die Woche vor unserer Auswärtsaufgabe lief dieses mal relativ entspannt. Nur Tina hatte uns mit ihrem Autounfall einen Schrecken eingejagt. Aber Gott sei Dank ist ihr und Schania nichts weiter passiert.
So konnten wir mit einer tollen Besetzung nach Chemnitz fahren.

Zum Spiel selber kann man dieses mal nicht so sehr viel sagen.
Nach nicht einmal einer Stunde hatten wir Chemnitz mit :11,:10,:11 Punkten vom Platz gefegt. Es ist immer schwer, in einem Spiel, in dem man in allen Belangen überlegen ist, sich zu motivieren und die Spannung zu halten. Aber wir haben das toll gemacht. Wobei man aber den Chemnitzer Mädels durchaus ein dickes Lob aussprechen muss, sie haben sich gegen die erdrückende Übermacht beachtlich gewehrt.

Anzumerken wäre jetzt nur noch, dass wir für die restliche Saison, beim Spiel, auf Claudi verzichten müssen. Sie hat der Mannschaft mitgeteilt, dass sie schwanger ist. Da aber Claudi uns zu den noch ausstehenden Aufgaben begleiten will, kann es durchaus sein, dass sie den einen oder anderen Aufschlag noch ausführen wird. Claudi hat den Termin gut gewählt. Die Chance, dass sie Anfang der neuen Saison wieder dabei ist, ist sehr gut.

Thomas Kroschk


Bezirkspokalfinale in Zschopau – 12.12.2015

Das Pokalfinale war, denke ich, für den neutralen Zuschauer ein echtes Highlight. Wir hatten uns an diesem Tag den Sieg echt verdient. Aber leider hatte der Schiri etwas dagegen. Unsere Mädels haben toll gekämpft. Wir haben es geschafft zwei mal einen Rückstand aufzuholen. Da aber der 5. Satz nur bis 15 Punkte geht, war es uns unmöglich gegen die starken Reichenbacher Mädels und den Schiri zu gewinnen.

Dennoch war es ein tolles Finale. Glückwunsch an Reichenbach.

Thomas Kroschk

  • Keine Kommentare

Kommentarfunktion ist deaktiviert.